
Der Frühling ist da. Mit steigenden Temperaturen schlüpfen die ersten Schnecken aus ihren Eiern und starten ihre Gourmettour durch frisch gepflanzte Beete.
Tipps, um Schnecken in die Schranken zu weisen:
Nützlinge fördern
Gestalte naturnahe Bereiche in deinem Garten, um Nützlinge anzulocken, die Schnecken zum fressen gern haben.
Pflanzen auswählen
Wähle Pflanzen aus, die von Schnecken gemieden werden. Pflanzen, die Bitterstoffe oder giftige Inhaltsstoffe enthalten, harte oder haarige Blätter oder Dornen und Stacheln haben, werden von Schnecken gemieden.
Lockpflanzen
Pflanze Senf oder Tagetes als Lockpflanzen mit in das Gemüsebeet, um die Schnecken schon vorher satt zu machen und von den Gemüsepflanzen fern zu halten.
Schecken absammeln
Lege Holzbrettchen, flache Steine oder große Blätter als Verstecke aus. So lassen sich die Schnecken in den Morgenstunden leichter absammeln. Stelle keine Bierfallen auf. Deren Geruch lockt auch die Schnecken aus der Nachbarschaft an.
Gift
Schneckenkorn funktioniert nur punktuell. Auf größeren Flächen geht es schnell ins Geld. Wenn du deine Haustiere mit in den Garten nimmst, ist von der Ausbringung abzuraten.
Kübel oder Hochbeete
Pflanze empfindliches Gemüse und Pflanzen in Kübel oder Hochbeete. Dort haben es die Schnecken schwerer hineinzukriechen.
Schneckenzaun
Ein Schneckenzaun aus Metall um das Gemüsebeet unterbindet die Einwanderung effektiv. Über die umgebogenen Kanten können die Schnecken nicht herüberkriechen.
Schneckenkragen
Schneckenschutzringe bilden eine zuverlässige Barriere gegen Schneckenfraß. Sie schützen Jungpflanzen auf natürliche Weise ohne Gift.
Boden trocken halten
Schnecken sind nachts aktiv und kommen am besten auf feuchtem Boden voran. Deshalb ist es am besten gleich am Morgen zu gießen. So kann die Erde tagsüber abtrocknen. Gieße nur punktuell direkt die Pflanzen.
Schnecken los werden
Hier hat jeder so seine eigene Methode. Auf Details möchte ich hier nicht weiter eingehen.
