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Das Gartenjahr: Was in jedem Monat zu tun ist

Kleingarten - Gemüse und einjährige Blumen in Mischkultur
Kleingarten - Mischkultur

Für einen Kleingärtner gibt es immer etwas zu tun. Nicht nur in der warmen Jahreszeit. Auch im Winter gibt es genug Gartenarbeit.

 

Rechne falls du planst einen Garten zu bewirtschaften mit ca. 1 Stunde Arbeit pro Quadratmeter Garten im Jahr.

Also bei einem Garten mit 300m² fallen gut 300 Stunden Arbeit über das Jahr verteilt an.

 

Damit du einen Überblick bekommt, welche Arbeiten anfallen, habe ich für das Gartenjahr 2022 ich mal die anfallenden Arbeiten und Ereignisse notiert.

 

Wie jedes Jahr juckt es in den Fingern. Ich kann es nicht lassen und fange viel zu früh mit den Herrichten des Gartens für das kommende Gartenjahr an. Nach dem recht milden Winter gibt es auch dieses Jahr viel zu tun.

 

An milden Tagen im Januar und Februar erfolgt der Rückschnitt bei zu groß gewachsenen Gehölzen.

Bei den Gehölzen werden alte und zu dicht stehende Äste und Zweige ausgelichtet. 

Anfallendes Schnittgut wird gehäckselt und dem Kompost zugeführt.

 

Auf den Beeten wird der reife Kompost verteilt, um wieder Platz für neuen Kompost zu bekommen.

 

Im Februar, bevor die ersten Stauden austreiben, werden die Beete abgeräumt und alles lose umliegende Material zusammen geharkt. 

 

Anfang März wird großflächig Naturdünger bestehend auf Pferdemist und Hornmehl ausgebracht.

 

Nachmittags hat die Sonne schon Kraft. Auf der geschützten Terrasse genieße ich die ersten Sonnenstrahlen

bei einer Tasse Kaffee.

 

Im Gewächshaus habe ich begonnen die ersten Frühkulturen auszusäen.

 

Die Forsythien blühen. Es wird Frühling. Jetzt ist es an der Zeit die Rosen zu schneiden.

 

Die ersten frischen Kräuter sind groß genug, um geerntet werden zu können.  Mit Quark ein Genuss.

 

Ende März war es an der Zeit das erste Mal den Rasen zu mähen. Einige Stellen sind schon satt grün und hoch gewachsen.

 

Das gute Wetter im März konnte ich nutzten, um die Sturmschäden an meinem Freisitz zu beseitigen. 

 

Pünktlich zum 1. April kam der Wintereinbruch mit Nachtfrost. In der Nacht fiel so viel Schnee, 

wie den ganzen Winter über in Hamburg nicht. Alle Arbeiten im Garten ruhen erst einmal.

 

Das Wasser wird angestellt. Wie jedes Jahr bei Nässe und Kälte.

Für mich beginnt jetzt wieder die Gartensaison.

 

Mit Beginn der Gartensaison steht auch wieder eine Pflege des Bereiches vor der Parzelle an.

 

Alle Dinge, die den Winter über dem Wetter ausgesetzt waren, wurden mit Bürste und Seifenlauge gereinigt. 

 

Mitte April. Es ist Zeit die Kartoffeln zu pflanzen. Im Gewächshaus habe ich begonnen Tomaten, Paprika und Chillies auszusäen.

 

Über Ostern hatten wir Traumwetter. Alle Hölzer im Garten und das Holzdeck haben einen neuen Anstrich bekommen.

 

Alles wächst jetzt ordentlich, auch der Rasen. Einmal die Woche ist wieder Rasenmähen angesagt.

 

Der Kompost musste umgeschichtet werden. Mit dem Kompost habe ich das Hochbeet aufgefüllt

und für die Bepflanzung hergerichtet.

 

Alle Obstbäume, Beerensträucher und Rosen bekommen eine extra Portion Nährstoffe in Form von Brennesseljauche.

Das Ausbringen ist nichts für empfindliche Nasen.

 

Die kalte Sophie kam in diesem Jahr nicht zu Besuch. Alle empfindlichen Pflanzen konnten ins Freie umziehen.

 

Die Nächte sind wieder warm genug. Die Schnecken kommen abends aus ihren Verstecken und fallen über die noch zarten Pflanzen her. 

 

Regelmäßiges Entfernen der Wurzelunkräuter wie Quecke, Giersch und Zaunwinde steht auf dem Programm.

 

Bei wärmeren Temperaturen müffelt das Wasser in der Regentonne. Zum Reinigen der Regentonne muss diese zunächst entleert werden. Daraufhin folgt das Entfernen des Schmutzes mit einer groben Bürste und Wasserschlauch. 

 

Im Juni trennen sich die Obstbäume von den Früchten, die nicht ausreichend ernährt werden können.

Das Fallobst muss regelmäßig aufgesammelt werden.

 

Die ersten Gläser mit Rhabarber-Marmelade sind eingekocht.

 

Wir haben richtigen Sommer mit Temperaturen von über 30° Grad. In den Regentonnen sind die Wasservorräte längst erschöpft. Jeden Abend steht jetzt gießen auf dem Programm. Gegossen wird nur punktuell mit der Gießkanne, um zum einen Wasser zu sparen und zum anderen den Schnecken es schwerer zu machen aus ihren Verstecken zu kriechen.

 

Der erste Heckenschnitt steht bei uns im Gartenverein an. Die nächsten drei Wochen ist Zeit die Hecken an der Parzelle zurückzuschneiden. 

 

Heute wird nicht im Garten gearbeitet. Es ist Gemeinschaftsarbeit angesagt. Auch die zur Kleingartenanlage gehörenden gemeinschaftlichen Einrichtungen wie das Vereinshaus und Grünflächen müssen in Schuss gehalten und gepflegt werden. 

 

Viele Blühpflanzen sind jetzt verblüht und haben Samen gebildet. Damit sich die Samen nicht im ganzen Garten ausbreiten, wird verblühtes regelmäßig zurückgeschnitten.

 

Es gibt wieder leckeren Pflaumenkuchen. Natürlich mit frischer Schlagsahne.

 

In diesem Jahr haben die Wespen zwischen den Steinen in der Kräuterspirale ein Nest gebaut.

Hier heißt es, leben lassen und Abstand halten.  

 

Die zu dicht zur Parzellengrenze gepflanzten Sträucher wachsten trotz der Trockenheit in die Nachbarparzelle. 

Bevor sich der Nachbar beschwert, erfolgte kurzer Hand ein Rückschnitt.

 

In diesem Jahr fiel die Tomaten- und Gurkenernte durch die vielen Sonnenstunden sehr üppig aus.

 

Die Hitzeperiode geht zu Ende. Es ist an der Zeit die Kartoffeln aus der Erde zu holen.

Durch den Verbleib in der Erde ist die Schale schön fest, so dass eine dunkle Lagerung möglich ist.

 

Im September habe ich die kühleren Tage genutzt, um die Rosenbögen wieder in Form zu schneiden

 

Das Wetter ist wieder unbeständiger mit länger anhaltenden Regen. Alle Obstgehölze und Rosen haben

nach der Trockenperiode eine Stärkung mit Schachtelhalmextrakt bekommen.

 

Mitte September sind die ersten Äpfel reif. Von den Äpfeln habe ich leckeren Apfelstrudel und -Kuchen gebacken.

 

In diesem Jahr tragen die Bäume wieder üppig. Die Ernte, die wir in der Familie nicht verbrauchen, verschenke ich jedes Jahr an Gartenfreude und Nachbarn.

 

Anfang Oktober ist wieder Zeit für den zweiten Heckenschnitt. Über den Sommer hat die Hecke wieder ordentlich Zuwachs zugelegt.

 

Der Rasen ist stellenweise durch die Trockenheit verbrannt. Jetzt, wo es gegen Herbst geht, erholt sich der Rasen langsam wieder. Wobei das Moos sofort wieder gewachsen ist.  Eine Gabe Herbstrasenkalk soll den Rasen beim Wachstum unterstützen und das Moos im Zaum halten.

 

Im Gemüsegarten sind immer noch Leckereien wie Kohlrabi, Zwiebeln, Rote Beete und Mangold zu ernten.

 

Der Garten wird winterfest gemacht. Alle Gartendeko und -Möbel sind in der Laube verschwunden.

 

Nicht vergessen den Schlauch vor dem wegräumen zu entleeren.

 

Die Bäume und Gehölze lassen ihr Laub fallen. 

Wie jedes Jahr fällt eine Menge Laub an, das auf dem Rasen und Wegen zusammengefegt werden muss.

 

Die Weinreben an der Terrasse haben ihr Laub fallen lassen. Ein Pflegeschnitt ist nötig, 

um im nächsten Jahr wieder in einer grünen Laube sitzen zu können.

 

Ende Oktober wir das Wasser abgestellt. Die Gartensaison ist wieder viel zu schnell zu Ende.

Nachmittags in der Sonne ist es noch über 20 Grad warm. Es werden immer noch Tomaten reif. 

 

Für den Igel steht ein Winterquartier bereit.