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Apfelbaum pflanzen: Standort und die richtige Sorte finden

 Apfelbaum Finkenwerder Herbstprinz - Eine alte Apfelsorte von der Niederelbe
Apfelbaum Finkenwerder Herbstprinz - Eine alte Apfelsorte von der Niederelbe

Ein Apfelbaum bereichert deinen Garten nicht nur ästhetisch. So ein Apfelbaum spendet im Sommer Schatten. Bei der richtigen Pflege versorgt er dich auch mit leckeren Äpfeln. Außerdem bietet er für Insekten Lebensraum und Nahrung.

 

Der Herbst ist die beste Zeit einen Apfelbaum zu pflanzen. Das Bäumchen hat dann bis zum Frühjahr genug Zeit in der Erde anzuwachsen.  

 

Achte bei der Auswahl des Apfelbaums für den Kleingarten darauf, dass du schwachwachsende Bäume wählst, die eine maximale Höhe von 3m erreichen. Die Wuchshöhe wird durch die Unterlage bestimmt auf der der Baum veredelt wurde.

 

Denke bei der Größe daran, dass du später beim Ernten auch an die Äpfel herankommen und Pflegeschnitte am Baum vornehmen musst.

Apfelbäume sind Fremdbefruchter. Das bedeutet: Bäume der gleichen Sorte können sich nicht gegenseitig befruchten.

Daher benötigen Apfelbäume fremde Sorten, um Früchte ausbilden zu können. Diese Sorten nennt man Befruchtersorten. Schaue vorab, welche Apfelsorten es schon in der näheren Umgebung gibt, die als Befruchter dienen können.

 

In Befruchtertabellen für Apfelsorten kannst du nachsehen, ob die gewünschte Sorte dann auch befruchtet wird und Ertrag bringt. Wenn du hier nicht sicher bist, lasse dich in einer Baumschule in deiner Region beraten.  

 

Neben Standort und passenden Befruchter ist der Geschmack entscheidend. Geschmack muss du erleben. Auf einem Obsthof hast du die Möglichkeit zu probieren, welche Sorte dir schmeckt.

 

Neue Züchtungen sind meist resistent gegen bestimmte Krankheiten wie Mehltau oder Apfelschorf. Wahrend alte Apfelsorten mit Geschmack überzeugen.

 

Apfelbäume wachsen am besten auf lehmigen und nährstoffreichen Böden und benötigen einen sonnigen und windgeschützten Standort. Auch sollte der Standort ausreichend Platz für den Apfelbaum bieten.